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-rw-r--r--content/0/Einleitung.md6
-rw-r--r--content/1/a_tipp.md3
-rw-r--r--content/2/a_tipp.md3
3 files changed, 7 insertions, 5 deletions
diff --git a/content/0/Einleitung.md b/content/0/Einleitung.md
index 0bfef28..d68c8b4 100644
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# Einleitung {-}
-Für viele Studierende ist diese Situation nicht unbekannt: Das Zimmer ist aufgeräumt, die Wäsche gewaschen und selbst die ungeliebten Einkäufe, die man sonst so gerne vor sich herschiebt, sind erledigt. Nur bei der abzugebenden Haus- oder Abschlussarbeit ist man keinen Schritt weiter. Gerade die ersten Hausarbeiten lassen oft die Alarmglocken schrillen. Laut einem Beitrag der FAZ aus dem Jahr 2015 haben neun von zehn Studierenden gar Angst vor dem selbstständigen verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit (vgl. FAZ 2015). Die folgenden Tipps und Erfahrungen sollen bei der Bewältigung von Zweifeln unterstützen und den Einstieg ins wissenschaftliche Arbeiten erleichtern.
+Für viele Studierende ist diese Situation nicht unbekannt: Das Zimmer ist aufgeräumt, die Wäsche gewaschen und selbst die ungeliebten Einkäufe, die man sonst so gerne vor sich herschiebt, sind erledigt. Nur bei der abzugebenden Haus- oder Abschlussarbeit ist man keinen Schritt weiter. Gerade die ersten Hausarbeiten lassen oft die Alarmglocken schrillen. Laut einem Beitrag der FAZ aus dem Jahr 2015 haben neun von zehn Studierenden gar Angst vor dem selbstständigen Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit (vgl. FAZ 2015). Die folgenden Tipps und Erfahrungen sollen bei der Bewältigung von Zweifeln unterstützen und den Einstieg ins wissenschaftliche Arbeiten erleichtern.
-Die Idee zur Sammlung von "Mehr als 77 Tipps zum wissenschaftlichen Arbeiten" ist im Rahmen des HOOU-Projektes "Wissenschaftliches Arbeiten öffnen" entstanden und im Projekt "tub.torials" weiterentwickelt worden. Anlass sind die regelmäßig auftretenden Fragen zu "fundamentalen" Tipps für das Schreiben einer Hausarbeit. Die Tippssammlung entstand durch den Austausch mit Kolleg:innen bei Veranstaltungen wie "Meet the HOOU", dem Sommerfest 2018 der TUHH, dem "OER-Camp Nord 2018", der "Campus Innovation Hamburg 2018", dem "stARTcamp meets HOOU 2019" und dem Austausch mit Studierenden im Rahmen des Seminars "Wissenschaftliches Arbeiten" in den vergangenen Semestern. Sie basiert darüber hinaus auf den eigenen Erfahrungen und Kenntnissen der Projektmitarbeiter:innen, die sich ebenfalls durch so manche Haus- und Abschlussarbeit schleppen mussten.
+Die Idee zur Sammlung von "Mehr als 77 Tipps zum wissenschaftlichen Arbeiten" ist im Rahmen des HOOU-Projektes "Wissenschaftliches Arbeiten öffnen" entstanden und im Projekt "tub.torials" weiterentwickelt worden. Anlass sind die regelmäßig auftretenden Fragen zu "fundamentalen" Tipps für das Schreiben einer Hausarbeit. Die Tippsammlung entstand durch den Austausch mit Kolleg:innen bei Veranstaltungen wie "Meet the HOOU", dem Sommerfest 2018 der TUHH, dem "OER-Camp Nord 2018", der "Campus Innovation Hamburg 2018", dem "stARTcamp meets HOOU 2019" und dem Austausch mit Studierenden im Rahmen des Seminars "Wissenschaftliches Arbeiten" in den vergangenen Semestern. Sie basiert darüber hinaus auf den eigenen Erfahrungen und Kenntnissen der Projektmitarbeiter:innen, die sich ebenfalls durch so manche Haus- und Abschlussarbeit schleppen mussten.
![Laptop mit Arbeitsmaterial](./content/0/Laptop-mit-Arbeitsmaterial.jpg)
@@ -10,7 +10,7 @@ Die Tipps wurden für eine bessere Übersicht und einen schnelleren Zugriff in u
**Der Produktionsprozess**
-Für die Sammlung der Tipps wollten wir einen Ansatz weiterentwickeln, der mit dem HOOU-Projekt [tekethics](https://doi.org/10.15480/882.1570) seinen Anfang genommen hatte: Ausprobieren, ob wir mit Markdown, pandoc, Docker und GitLab auch Bücher schreiben und publizieren können. Weil GitLab als Content-Management-System für alle digitale Ausgabeformate eine steile Lernkurve hat, haben wir zunächst versucht, das Buch in einem GitLab-Wiki zu verfassen und daraus das fertige PDF zu generieren. Das hat auch grundsätzlich funktioniert, weil die Usability des Wikis besser ist als die des Repositorys eines GitLab-Projekts. Hinsichtlich der Arbeit mit Abbildung und der Konfiguration blieb das Wiki aber hinter den unseren Erwartungen zurück. Wir haben [im Blog des Projekts Modernes Publizieren](https://oa-pub.hos.tuhh.de/de/2019/08/19/kollaborativ-buecher-schreiben-mit-dem-gitlab-wiki/) über diesen Versuch berichtet.
+Für die Sammlung der Tipps wollten wir einen Ansatz weiterentwickeln, der mit dem HOOU-Projekt [tekethics](https://doi.org/10.15480/882.1570) seinen Anfang genommen hatte: Ausprobieren, ob wir mit Markdown, pandoc, Docker und GitLab auch Bücher schreiben und publizieren können. Weil GitLab als Content-Management-System eine steile Lernkurve hat, haben wir zunächst versucht, das Buch in einem GitLab-Wiki zu verfassen und daraus das fertige PDF zu generieren. Das hat auch grundsätzlich funktioniert, weil die Usability des Wikis besser ist als die des Repositorys eines GitLab-Projekts. Hinsichtlich der Arbeit mit Abbildungen und der Konfiguration blieb das Wiki aber hinter den unseren Erwartungen zurück. Wir haben [im Blog des Projekts Modernes Publizieren](https://oa-pub.hos.tuhh.de/de/2019/08/19/kollaborativ-buecher-schreiben-mit-dem-gitlab-wiki/) über diesen Versuch berichtet.
Schließlich produzieren wir auch dieses Buch aus dem [Repository](https://collaborating.tuhh.de/cfo8486/buchprojekt) des Projekts und behandeln die Markdowntexte so, als wären sie Quellcode. Dafür nutzen wir Pipelines in GitLab und lassen pandoc in einem Docker-Container laufen. Um das Buch mit einem DOI zitierbar zu machen, spiegeln wir das GitLab-Repository zu einem GitHub-Repository. Dies ist notwendig, weil Zenodo als DOI-Provider Versionen bisher nur aus GitHub-Repositorys ziehen kann. Da wir davon ausgehen, dass sich das Buch kontinuierlich weiterentwickelt, bekommen wir auf diese Weise auch neue DOIs für jede neue Version.
diff --git a/content/1/a_tipp.md b/content/1/a_tipp.md
index 66961f3..85cf21a 100644
--- a/content/1/a_tipp.md
+++ b/content/1/a_tipp.md
@@ -30,6 +30,8 @@ Spätestens mit der Formulierung der **Rohfassung (4)** startet das wissenschaft
- Hauptteil,
- Schluss.
+![Phasen beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit](./content/1/Phasen.jpg)
+
Die Texte selbst werden meist so formuliert, dass noch keine Feinarbeit sondern lediglich erste Grobkorrekturen im Schreibprozess durchgeführt werden. Vor dieser Phase empfiehlt sich bereits die Auseinandersetzung mit den eigenen Schreibgewohnheiten, um so später möglicherweise auftauchenden Schreibblockaden entsprechend gegenwirken zu können. Je nach Organisation können hier auch schon Feedback eingeholt werden.
In der **Überarbeitungsphase (5)** findet die intensivere Überarbeitung durch die Autor:innen statt. Zu dieser gehören
@@ -51,5 +53,4 @@ An einigen Hochschulen ist auch die Präsentation oder Verteidigung der Bachelor
Grundsätzlich am wichtigsten: Wir alle haben unterschiedliche Arbeits- und Lerngewohnheiten. Dementsprechend gilt bei den Phasen einer wissenschaftlichen Arbeit wie auch all den vielen anderen kleinen und großen Schritten einer wissenschaftlichen Arbeit, dass das wichtigste Ihr ganz individueller Weg zum Ziel ist. Probieren Sie also möglichst viel aus um nur die Ideen, Methoden und Tipps zu übernehmen, die Ihnen ihr Studierendenleben wirklich erleichtern.
-![Phasen beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit](./content/1/Phasen.jpg)
diff --git a/content/2/a_tipp.md b/content/2/a_tipp.md
index 6e736ba..1292e1e 100644
--- a/content/2/a_tipp.md
+++ b/content/2/a_tipp.md
@@ -10,7 +10,8 @@ Eine Möglichkeit, langfristig mit mehr Struktur vorzugehen, ist das wissenschaf
* Aussagen, Zitate, Zahlen, Themen, Emotionen, die bei Ihnen zu Interesse oder Beschäftigung mit einem wissenschaftlichen Inhalt geführt haben,
* Hinweise auf Konferenzen und andere Veranstaltungen.
+![Wissenschaftliches Journal](./content/2/WissJournal.jpg)
+
Bei der Form sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Ob Merkheft, App, Mappe oder Ringordner -- digital oder analog: Notieren Sie Hinweise, Fragen, Eindrücke, Aussagen aus Vorlesungen, Seminaren, Gesprächen und Ihrem Studierendenalltag an dem Ort, an dem Sie sich wohlfühlen. Auf diese Notizen können Sie je nach Zeit, Neugier oder Geistesblitz (da war doch mal was?) zurückgreifen. Nicht selten ist es ein unerwarteter Impuls in Bus, Bahn oder Urlaub, der uns die Chance gibt, eine bestimmte Idee weiterzuverfolgen und eine Verbindung zwischen älteren Gedanken und neuen Ideen ermöglicht. Die Ordnung und das Hervorholen bereits vorhandener Ideen wird also unterstützt (vgl. u.a. Fulwiler & Schmale 2006, S. 39).
-![Wissenschaftliches Journal](./content/2/WissJournal.jpg)